Was du dafür brauchst:
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350 Gramm Weizenmehl (Type 550)
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150 Gramm Roggenmehl (Type 1150)
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50g Gramm Natursauerteig
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12 Gramm Salz
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7 Gramm frische Hefe
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360 Milliliter Wasser
Für die Füllung:
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grünes Pesto
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Pinienkerne
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getrocknete Tomaten
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Parmesan
Vermische alle Zutaten gründlich in einer Schüssel. Knete den Teig entweder per Hand, mit einer Teigkarte oder einer Küchenmaschine, bis er sich glatt und geschmeidig anfühlt. Decke die Schüssel ab und lass den Teig nun etwa 1,5 bis 2 Stunden ruhen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat.
Gib den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und ziehe ihn vorsichtig auseinander, bis eine grobe quadratische Form entsteht. Nun kannst du den Teig mit grünem Pesto, klein gehackten Pinienkernen, getrockneten Tomaten belegen und Parmesan darüber reiben. Anschließend nimmst du eine Seite des Teigs und falte sie zur Mitte hin, dann faltest du die gegenüberliegende Seite darüber. Danach klappst du die untere Kante nach oben und zum Schluss die obere darüber. Der Teig sollte nun wie ein gefaltetes Paket vor dir liegen. Drehe den Teigling anschließend vorsichtig um, sodass die glatte Seite oben liegt. Jetzt beginnt der wichtigste Teil. Lege deine Hände seitlich an den Teig und ziehe ihn mit leichtem Druck ein paar Mal zu dir heran. Dadurch spannt sich die Oberfläche und der Laib bekommt eine glatte, runde Form. Arbeite ruhig und mit Gefühl. Wenn der Teig leicht klebt, kannst du deine Hände minimal bemehlen oder leicht anfeuchten. Nachdem der Teig geformt wurde, beginnt die zweite Gehphase. Lege den Teigling dafür mit der glatten Seite nach unten in ein gut bemehltes Gärkörbchen, sodass der “Schluss” oben ist. Der “Schluss” ist die Naht, die während des Formens auf der Unterseite des Teiges entsteht. Dieser sollte gut verschlossen werden, damit der Teig beim Gehen und später im Ofen seine Form behält. Drücke die Naht dafür vorsichtig mit den Fingern zusammen. Bedecke das Gärkörbchen mit einem Tuch und lasse ihn für weitere 30 Minuten gehen.
Während der Teig ruht, heize den Backofen samt gusseisernem Topf mit Deckel auf 250 Grad für 25 Minuten vor. Stürze den Teig anschließend vorsichtig aus dem Gärkörbchen auf ein Stück Backpapier oder direkt in den heißen Topf. Schneide die Oberfläche mit einer Rasierklinge oder einem sehr scharfen Messer etwa einen halben Zentimeter tief ein. Dieser Schnitt gibt dem Brot Raum, sich im Ofen kontrolliert auszudehnen und verhindert, dass es an ungewollten Stellen aufreißt. Setze den Deckel sofort auf und stelle den Topf zurück in den Ofen. Reduziere die Temperatur auf 220 Grad und backe das Brot für etwa 25 Minuten mit geschlossenem Deckel. Danach nimmst du den Deckel ab und backst das Brot weitere 20 bis 25 Minuten weiter. Je nach gewünschter Bräune kannst du die Backzeit leicht anpassen. Das Brot ist fertig, wenn die Kruste kräftig goldbraun ist und es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Hole das Brot anschließend vorsichtig aus dem Topf und lasse es auf einem Gitter mindestens ein bis zwei Stunden vollständig auskühlen, damit sich die Krume fertig entwickelt und die Struktur vollständig stabilisiert ist.
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